Dynamische Preise: Mehr Freiheit für dein Preismanagement
Dynamische Preise
Mit dynamischen Preisen bestimmst du selbst, wann deine Preise steigen und wann sie fallen. In Recras lässt sich das individuell pro Aktivität, Datum oder Zeitraum einstellen. So kannst du schon zu Jahresbeginn alle geschäftigen Phasen festlegen, und musst dich während der Saison nicht mehr damit beschäftigen.
Vorteile dynamischer Preise
- Bessere Verteilung der Besucher
Durch günstigere Preise in Nebenzeiten animierst du Gäste, ihre Buchungen auf ruhigere Momente zu verlegen. So vermeidest du Stoßzeiten und verteilst die Auslastung gleichmäßiger über den Tag oder die Woche. Für dein Team bedeutet das mehr Ruhe, und deine Besucher erleben ihren Aufenthalt entspannter, weil es weniger überfüllt ist.
- Optimierung der Einnahmen
Mit dynamischen Preisen kannst du deine Tarife an Zeiten mit hoher Nachfrage anpassen. Das gilt etwa für Ferien oder Wochenenden, wenn besonders viele Menschen buchen möchten. In der Übernachtungsbranche ist dieses Prinzip längst etabliert: Ein Hotelzimmer oder Campingplatz ist in der Hochsaison teurer als in der Nebensaison. Gäste sind das gewohnt, und daher ist es auch in anderen Bereichen gut nachvollziehbar, wenn sich Preise an die Nachfrage anpassen.
- Automatisierung
Mit dynamischen Preisen musst du deine Tarife nicht mehr manuell anpassen. Einmal in Recras eingerichtet, werden die Regeln automatisch angewendet. Das spart Zeit und reduziert die Fehlerquote. Außerdem kannst du leicht mit verschiedenen Prozentsätzen experimentieren und später auswerten, was für dein Unternehmen am besten funktioniert.
Gibt es auch Nachteile?
Ja, die gibt es. Nicht jeder Besucher empfindet wechselnde Preise als angenehm. Für Stammgäste kann das verwirrend sein und manche haben das Gefühl, bestraft zu werden, wenn sie in einer stark frequentierten Zeit buchen. Deshalb ist Transparenz besonders wichtig. Erkläre klar, dass dynamische Preise dazu beitragen, die Nachfrage besser zu verteilen und das Erlebnis für alle angenehmer zu machen.
Für manche Unternehmen oder Zielgruppen passt eine feste Preisstruktur besser. Dazu gehören zum Beispiel Schulen oder Gruppen, die im Voraus Klarheit über die Kosten haben möchten. In solchen Fällen kann eine variable Preisgestaltung eher zu Verwirrung führen.
Daher braucht es eine klare Kommunikation darüber, warum Preise variieren, damit die Kundenzufriedenheit nicht leidet. Außerdem erfordert das Einrichten der richtigen Regeln etwas Vorbereitung: Du musst genau überlegen, welche Prozentsätze zu deinem Unternehmen und deiner Zielgruppe passen.
Auch insgesamt verlangt die Einführung dynamischer Preise eine gute Planung. Es ist wichtig, die richtigen Auf- und Abschläge festzulegen und genau zu wissen, wann deine Hoch- und Nebenzeiten liegen.
Dynamische Preise in Recras
In Recras kannst du dynamische Preise für einen bestimmten Tag, ein Datum oder einen Zeitraum festlegen. So hast du die Möglichkeit, bereits zu Jahresbeginn alle Tarife für Ferienzeiten oder stark frequentierte Wochenenden einzugeben, sodass du dich während der Hochsaison nicht mehr darum kümmern musst. Außerdem kannst du die Preise automatisch runden lassen. Angenommen, dein Standardpreis beträgt 14,50 €. Wenn du dich dafür entscheidest, an einem Samstagnachmittag 115 % zu berechnen, ergibt das 16,68 €. Mit der Rundungsfunktion machst du daraus ganz einfach einen sinnvolleren Preis. Darüber hinaus bestimmst du selbst, für welche Produkte oder Aktivitäten flexible Preise gelten sollen.
Du entscheidest selbst
Für manche Unternehmen kann es eine praktische Möglichkeit sein, mit dynamischen Preisen mehr Ruhe und Übersicht zu schaffen. Für andere passt es vielleicht nicht zu ihrem Betrieb oder ihrer Zielgruppe. Es ist eine zusätzliche Option innerhalb von Recras, die du nutzen kannst, ob du sie einsetzt, liegt ganz bei dir.


